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subjektorientierter Musikunterricht

Ich habe eben eine wissenschaftliche Abhandlung über „subjektorientierten Musikunterricht“ gelesen.
Der Autor schrieb lange Absätze über Selbstreflexion, Abstraktionsgrade und vieles mehr. Seine Abhandlung mündete in der Frage, wie man sich selbst immer motiviert und was „gute“ und „schlechte“ Tage sind.

Um seiner Arbeit einen wissenschaftlichen Charakter zu geben, verwendete er pro Satz gefühlte 20 Fremdworte, nicht immer im richtigen Kontext. Der Text las sich wie eine politische Abhandlung, an deren Ende der aufmerksame Leser ohne einen Mehrwert an Information zurückgelassen wird.

Es ist ein Albtraum, dass solche realitätsfremden Menschen unsere Kinder unterrichten dürfen. Was soll bei einem Musikunterricht als Ergebnis herauskommen, wenn der Lehrende mehr auf seine Selbstreflexion achtet, als darauf, Kindern Spaß an der Musik zu vermitteln.

Um dem Autor noch einen Denkanstoß bezüglich der „guten“ und „schlechten“ Tage mit auf den Weg zu geben. Martina Navratilova sagte einmal: Um an der Weltspitze zu bleiben, ist es unerheblich, wie gut man an einem „guten“ Tag ist. Es zählt nur, wie gut man an einem „schlechten“ Tag ist. Der Grund, weshalb sie lange an der Weltspitze blieb.